Das Glasmuseum in Weißenkirchen im Attergau ist bei der Volksschule des Ortes zu finden.

Die darin zu findende Sammlung Freudenthaler Gläser, sowie weitere interessante Informationen und Schaustücke, basiert auf der damaligen Glasproduktion der Glashütte Freudenthal.
Der Pfarrer Johann Dopler war Seelsorger der Pfarre Weißenkirchen im Attergau, und erkannte früh die Bedeutung des Freudenthaler Glases. Mit ungeheurer Sammelleidenschaft beschäftigte er sich mit der ehemaligen Glasproduktion in Freudenthal.
Da die Palette der Erzeugnisse von feinsten geschliffenen oder bemalten Gläsern, bis hin zur Massenproduktion von Medizingläsern reichte, waren seiner Sammlertätigkeit beinahe keine Grenzen gesetzt. Aber auch Glasmacherwerkzeuge, Fotos, Schriftstücke und vieles mehr erreichten sein Interesse, sodass im Laufe der Jahre eine beachtliche Sammlung zustande kam.

In die Fußstapfen von Johann Dopler trat schließlich Herbert Saminger, welcher den Bau eines Glasmuseums anregte, um einem breiteren Publikum diese faszinierende Sammlung präsentieren zu können. Seit 1981 besteht das Glasmuseum, und freut sich regen Besucherstromes. Im Jahre 1999 wurde das "Museum Freuenthaler Glas" in einem eigenen Museumspavillon untergebracht. Der Besuch dieses Museums - am Beginn des Themenweges - im Rahmen einer interessanten Führung ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.