Der Themenweg "Das gläserne Tal" ist ein Projekt der Leaderregion Regatta (Attersee - Attergau). 2002 gab es die ersten Ansätze und Vorbesprechungen zu diesem Projekt. Die Gemeinde Weißenkirchen tritt als Projektträger auf.
2003 übernahme Mag. Margit Pohn auf der Basis der Vorarbeiten von Herbert Saminger die Konzeption und Planung dieses Projektes. Das Förderansuchen an das Land Oberösterreich wurde positiv bearbeitet und so konnten nach umfangreichen Vorarbeiten dieses Projekt
mit Herbst 2004 in die Umsetzungsphase eintreten.
Wichtige Grundsätze der Endogenen Regionalentwicklung wurden im Rahmen dieses Projektes berücksichtigt.
Subsidiarität, in Form der starken Einbindung aller Bevölkerungsgruppen und Vereine durch die Mitgestaltungsmöglichkeiten in der Umsetzung.
Die Nutzung regionaler Ressourcen durch die Einbringungen regionaler Qualifikationen und Kompetenzen. Sowie durch die Einbindung regionaler Fimren und Gewerbetreibenden.
Die Nachhaltigkeit in der Pflege und Weiterentwicklung einerseits und in der Erhaltung der historischen Bezüge und damit der Sicherung der regionalen Indentität.
 

Die Gestaltung des Weges nimmt starken Bezug auf die natürlichen Gegebenheiten, die regionalen Besonderheiten und im Speziellen auf die historischen Nutzung und Veränderung dieses Gebietes. Erinnerungen, Geschichten und Erfahrungen von Zeitzeugen dienten unter anderem als Planungsgrundlage. So konnten historische Bezüge, wie zum Beispiel der ehemalige Sagbach, die Monichhütte, Geschichten lebender Zeitzeugen als Basis für die Planung herangezogen werden und finden sich am Weg in verschiedenster Weise wieder.
Besonderer Wert wurde zusätzlich auf eine vielfältige Benutzbarkeit bzw. Bespielbarkeit der Geräte und Stationen gelegt, die das breite Erfahrungsfeld der Sinne fördern.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Planung war, durch einen durchwegs einfache und zum Teil reduzierte Geräte- bzw. Stationenplanung Möglichkeiten zu eröffnen, sich in die Umsetzung einzubringen.
Eine behutsame kreative Auseinandersetzung mit einem historischen Thema in Verbindung mit einer sensiblen Naturerfahrung und die Möglichkeit mitzugestalten sind wichtige Bausteine für eine hohe Indentifikation und Wertschätzung dieses Projektes.
 

Dieses Projekt wurde in Arbeitskreisen unter Einbindung der örtlichen Bevölkerung und der Vereine umgesetzt. Die Möglichkeit für die Bevölkerung intensiv an der Ausgestaltung der Geräte und Stationen mitzuarbeiten und hier auch Freiräume zu besitzen, erhöht einerseits die Motivation und Intensität der Umsetzung und andererseits kann nur so einen hohe Indentifikation mit dem Projekt entstehen. Auch die Kinder des Ortes wurden über die Volksschule mit eingebunden.
Die Gestaltung der Geräte und Stationen entlang des Weges wurde soweit dies möglich war ausschließlich mit ortsüblichen Materialien gestaltet. Weiters wurden die einzelnen Elemente bestmöglich in die natürliche Umgebung integriert. Dadurch konnte sicher gestellt werden, dass ökologische Kreisläufe weitgehend unberührt geblieben sind. Diese Schwerpunkte in der Gestaltung der einzelnen Geräte und Stationen garantieren ein harmonisches Gesamterscheinungsbild. Nicht ein Fremdkörper soll übergestülpt werden, sondern eine sensible Aufbereitung im Wechselspiel mit den Gegebenheiten und dem Vergangenen war das Ziel.
 

 
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